Herzogenrath

Entdecken Sie Herzogenrath – Ihre Oase der Lebensqualität!


Lage
Die Stadt Herzogenrath liegt malerisch im Übergangsbereich zwischen der idyllischen Eifel und der weitläufigen niederrheinischen Tiefebene. Zahlreiche attraktive Nachbargemeinden umgeben Herzogenrath, beginnend im Norden im Uhrzeigersinn: Übach-Palenberg, Baesweiler, Alsdorf, Würselen, Aachen sowie die niederländischen Städte Kerkrade und Landgraaf. Als Teil des Nordkreises Aachen bietet Herzogenrath eine ideale Lage und gute Anbindungsmöglichkeiten. Die Stadt Herzogenrath besteht aus den drei charmanten Ortsteilen Herzogenrath, Merkstein und Kohlscheid.

Der wichtigste Nebenfluss der Rur, die Wurm, fließt östlich an den Stadtteilen Kohlscheid und Straß vorbei und teilt dann den Ortskern von Herzogenrath in einen südlichen Teil rund um die Burg und einen nördlichen Teil (Afden) mit Bahnhof, Industriegebiet und Rathaus. Der Broichbach aus westlicher Richtung mündet genau im Herzen von Herzogenrath in die Wurm und trennt Afden und den Westen von Herzogenrath (mit Niederbardenberg, Ruif und Wefelen) vom restlichen Stadtgebiet. Ein Stausee im Naherholungsgebiet Broichbachtal reguliert den Wasserzufluss vom Broichbach in die Wurm, wo sich auch die historische Erkensmühle befindet. Die Wurm fließt nördlich der Altstadt am Gelände der St. Gobain Glasfabrik vorbei und erreicht schließlich niederländisches Staatsgebiet, wo sie bis Übach-Palenberg bzw. Rimburg (NL) Grenzfluss zwischen den Niederlanden und Deutschland bleibt.

Am Boscheler Berg zwischen Merkstein und Boscheln, nahe dem Gut Neumerberen, entspringt der Übach, der von dort aus nördlich des Ortsteils Plitschard und westlich des Ortsteils Herbach weiter nach Übach fließt.

Ein weiteres Fließgewässer, der Amstelbach, tangiert das Herzogenrather Stadtgebiet und entspringt im Nordwesten Aachens. Er verläuft in nördlicher Richtung von Aachen-Richterich kommend und passiert dabei die westlich gelegenen Ortsteile Kircheich, Mühlenbach und Pannesheide, während der Ortsteil Bank direkt durchschnitten wird. Bei Pannesheide wird der Amstelbach kurzzeitig zum Grenzfluss zwischen Deutschland und den Niederlanden, um dann als Anselderbeek durch das Anstelvallei (Amsteltal), Kerkrades grünes Herz, zu fließen. Gegenüber dem Ortsteil Hofstadt (Finkenrath) mündet der Bach, zusammen mit dem Strijthagerbeek, in die Wurm.

Historie
Herzogenrath wurde 1104 erstmals als Burgsiedlung der Grafen von Saffenberg "Castrensis Viculus" urkundlich erwähnt. Später ging die Burg Rode an die Herzöge von Limburg über und wurde 1282 unter dem Namen "´s Hertogenrode", sinngemäß "des Herzogs Rodung", urkundlich belegt. Bis zur Französischen Revolution blieb Herzogenrath in Personalunion mit Limburg vereint. Die Stadtrechte erhielt der Ort im selben Jahr von König Rudolf von Habsburg. 1283 belagerte das brabantische Heer unter Winnemar von Gijmenich Herzogenrath, was zu Hungersnot in der Bevölkerung führte. Bei einer Inspektion wurde der Anführer des gegnerischen Heeres von einem unbekannten Herzogenrather Armbrustschützen getötet. Der Held wird bis heute als "Schütz von Rode" gefeiert. Nach der Schlacht bei Worringen kam Herzogenrath zum Herzogtum Brabant. Zusammen mit Dalhem und dem Land von Valkenburg bildete es die Lande von Übermaas, eine der 17 Provinzen der Burgundischen Niederlande. Diese Föderation blieb bis zur Französischen Revolution bestehen. Auf Französisch hieß die Stadt und die Herrschaft Rode le Duc oder Rolduc, ein Name der in der Abtei Rolduc weiterlebt.
Zwischen 1730 und 1780 waren die "Bockreiter" in Herzogenrath aktiv. Durch den Wiener Kongress wurde das Land Rode aufgeteilt und Herzogenrath wurde Preußen zugeschlagen. Die andere Hälfte ging an die Vereinigten Niederlande und wurde zur Gemeinde Kerkrade. Herzogenrath verlor dabei die Stadtrechte, die ihr erst 1919 wieder verliehen wurden. 1972 wurde Herzogenrath um die ehemaligen Gemeinden Kohlscheid und Merkstein erweitert und wuchs über Nacht von 9.000 auf 43.000 Einwohner.


Vom Bergbau zur Naherholung
IIm Südwesten von Herzogenrath befindet sich der älteste dokumentierte Steinkohlenbergbau Mitteleuropas. Die Aufzeichnungen des Klosters Rolduc in Kerkrade berichten erstmals im Jahr 1113 darüber. Der Bergbau und die Bergbaugeschichte haben den Nordkreis Aachen und damit auch die Stadt Herzogenrath geprägt. Die markante Haldenlandschaft ist zum weithin sichtbaren Wahrzeichen geworden. Von 1899 bis 1972 förderte der Eschweiler Bergwerksverein (EBV) auf der Grube Adolf in Merkstein insgesamt 37,5 Millionen Tonnen Kohle. Heute sind die oberirdischen Anlagen abgerissen und nur noch das Fördermaschinenhaus steht als letztes Gebäude. Eine aufgeschüttete Abraumhalde erinnert an den Bergbau. Weitere Steinkohlenbergwerke waren die Grube Nordstern zwischen Merkstein und Alsdorf-Busch, die Gruben Laurweg, Langenberg und Kämpchen in Kohlscheid sowie die Grube Voccart in Straß. Im Wurmtal gab es bis zum 19. Jahrhundert zahlreiche kleinere Gewerke. Das Kloster Rolduc kontrollierte den dortigen Bergbau. Der Kernort Herzogenrath hatte jedoch nur geringen Anteil am Bergbau, während die Ortsteile Kohlscheid, Kohlberg, Merkstein, Kämpchen und Pannesheide stark davon geprägt waren. Im Wurmtal gibt es noch viele Spuren des Bergbaus. Nach der Rekultivierung der Zeche wurde das Gelände in den 1970er Jahren der Natur überlassen. In den Jahren 1998-1999 wurde der "Grube-Adolf-Park Merkstein" als Landschaftspark umgestaltet. Er umfasst etwa 60 Hektar und besteht aus dem Fördermaschinenhaus, der Abraumhalde und einem Waldgürtel.

Wurmtal
Im angrenzenden Wurmtal können Sie wunderbar spazieren und Fahrrad fahren. Dieses Gebiet erstreckt sich über einen etwa 3 Kilometer langen Abschnitt des Flachlandflusses Wurm, der zwischen Herzogenrath und Übach-Palenberg die Staatsgrenze zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen bildet. Die 8 Meter breite Wurm fließt zunächst in weit ausholenden Bögen durch eine dicht bewachsene Aue mit Silberweiden, Erlen, Eschen, Weidensträuchern und Hochstaudenfluren. Das renaturierte Fließgewässer zeichnet sich durch Gleit- und teilweise mehrere Meter hohe Prallhänge, Mäanderinseln und Altwasser aus. Einige ehemalige Flussabschnitte sind durch natürliche Laufverlagerungen entstanden. Ein Teil der ehemaligen Feuchtgrünlandflächen ist heute Sukzessionsfläche und wird mit Feuchtgehölzen verbuscht. In höher gelegenen Bereichen wachsen vor allem Eichen und Birken. Die letzten 400 Meter der Wurm im Gebiet sind ausgebaut. In der Aue auf der Herzogenrather Seite finden sich auch einige Kleingewässer, die auf einen Quellhorizont hinweisen. Zudem gibt es zwei Angelteiche.

Sport
In Herzogenrath gibt es viele verschiedene Sportvereine: von zehn Fußballvereinen über Turnvereine und drei Schwimmvereine (und die DLRG Ortsgruppe Herzogenrath) bis hin zu Schützenvereinen darunter die St. Sebastiani Armbrustschützen-Gesellschaft anno 1250, Handball- und Volleyballgruppen, Kampfsportgruppen und Wandervereinen.

Wirtschaft
Die alteingesessenen Industriezweige in der Stadt waren die Glasherstellung durch die Vereinigten Glaswerke (VEGLA), Saint-Gobain Glass Deutschland seit den 1990er Jahren und die Nähmaschinennadelproduktion durch die Firma Schmetz. Diese Branchen haben von der Nähe zu hochreinem Quarzsand (bis zu 98,8 Prozent SiO2) profitiert, der in der Gegend um den Ortsteil Worm zu finden ist.

Ursprünglich war die Stadt eine Bergbauregion, insbesondere im Wurmrevier mit Steinkohle. In den letzten Jahren hat sich Herzogenrath jedoch verstärkt auf moderne Technologien ausgerichtet. Einer der bekanntesten Standorte in der Region ist der Technologiepark Herzogenrath, der auf dem Gelände der ehemaligen Steinkohlengrube Laurweg im Stadtteil Kohlscheid entstanden ist. Hier sind neben verschiedenen kleinen Start-ups auch bedeutende Unternehmen wie AIXTRON, ein führender Hersteller von Maschinen zur Chipherstellung, und ein Forschungszentrum von Ericsson, einem renommierten Telekommunikationsausrüster, angesiedelt. Zusätzlich hat das Unternehmen CEROBEAR seinen Sitz im Technologiepark. CEROBEAR ist ein führender Hersteller von keramischen Wälzlagern, die unter anderem in den Turbopumpen des Haupttriebwerks des Space Shuttles eingesetzt werden.

Direkt an der Grenze zur niederländischen Stadt Kerkrade befindet sich das Eurode Business Center, ein grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum.


Verkehr
Die Stadt gehört dem Aachener Verkehrsverbund an. Der Bahnhof Herzogenrath liegt an der Strecke Aachen – Mönchengladbach sowie an den Strecken Herzogenrath – Heerlen und nach Stolberg.

Im Jahr 1902 wurde eine Straßenbahnstrecke von Aachen bis Kohlscheid eröffnet, welche in mehrere Abschnitten über Herzogenrath bis Merkstein verlängert wurde. Der Endpunkt Merkstein wurde 1910 erreicht. Bis 1960 wurde die Strecke stillgelegt. Seitdem wird der Nahverkehr vollständig mit Bussen betrieben; die Busknotenpunkte heißen August-Schmidt-Platz (Merkstein), Kohlscheid Weststraße (Kohlscheid) und Bahnhof Herzogenrath (Herzogenrath).

Herzogenrath ist durch Zubringerstraßen mit dem Autobahnnetz verbunden. Die nächstgelegenen Anschlussstellen sind für den südlichen Bereich Aachen-Laurensberg der A 4, für den mittleren Bereich Broichweiden der A 44 und für den nördlichen Bereich Alsdorf der A 44.

Radwege
Die Stadt ist an mehrere Radwanderwege angeschlossen.
Ein Radschnellweg nach Aachen ist in Planung.

Bildung
In Herzogenrath gibt es neun Grundschulen mit Nachmittagsbetreuung oder Ganztagsschulen. Außerdem gibt es eine Gesamtschule in Merkstein, eine weitere in Kohlscheid und ein Gymnasium in Herzogenrath Mitte. Das Gymnasium beherbergt auch das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung. Weiterhin gibt es die Roda-Schule, eine Förderschule für geistige Entwicklung, und die Käthe-Kollwitz-Schule, eine Förderschule für Lernen, emotionale und soziale Entwicklung sowie Sprache. Die Volkshochschule Nordkreis Aachen und die Europaschule bieten ein vielfältiges Bildungsprogramm für Erwachsene an, darunter auch Sprachkurse wie Niederländisch.

Grenze zu den Niederlanden
Ein Teil der Grenze zu Kerkrade (und damit zu den Niederlanden) verläuft auf der Neustraße, deren eine Straßenseite zu Deutschland (und damit zu Herzogenrath) und die andere zu den Niederlanden gehört, wobei die eigentliche Grenzlinie auf dieser Straße nicht immer in deren Mitte verläuft, sondern mehrfach verspringt, So überfahren die Verkehrsteilnehmer mehrfach unbewusst die Nationalgrenze zwischen dem Königreich der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland.


Stadtteile und Ortsteile von Herzogenrath
Herzogenrath: Afden | Bierstraß | Dahlen | Gasse | Beckenberg | Kohlberg | Maubach | Niederbardenberg | Pesch | Ruif | Straß | Thiergarten | Wefelen
Kohlscheid: Bank | Berensberg | Forensberg | Hasenwald | Kämpchen | Klinkheide | Pannesheide | Rumpen | Schützenheide | Vorscheid | Wilsberg
Merkstein: Herbach | Hofstadt | Magerau | Noppenberg | Plitschard | Ritzerfeld | Streiffeld | Wildnis | Worm

Städte und Gemeinden in der Städteregion Aachen
Aachen | Alsdorf | Baesweiler | Eschweiler | Herzogenrath | Monschau | Roetgen | Simmerath | Stolberg (Rheinland) | Würselen


Aachen

Entdecken Sie Aachen und seine zauberhafte Region: Ein unvergessliches Reiseziel für Kultur, Geschichte und Entspannung!

Willkommen in Aachen, der historisch bedeutsamen Stadt, die mit ihrem reichen Erbe und ihrer atemberaubenden Umgebung Besucher aus aller Welt verzaubert. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Sehenswürdigkeiten, kulinarischer Köstlichkeiten und einladender Atmosphäre.

🏰 Historische Pracht: Aachen ist berühmt für den prächtigen Aachener Dom, eine UNESCO-Weltkulturerbestätte. Bewundern Sie die meisterhafte Architektur, die Karl der Große einst als Palastkapelle diente. Entdecken Sie auch das imposante Rathaus mit dem Krönungssaal, wo über 30 deutsche Könige gekrönt wurden.

📚 Wissensreichtum: Aachen ist die Heimat der renommierten RWTH Aachen University, einer der führenden technischen Universitäten Europas. Tauchen Sie ein in eine Welt des Wissens und der Forschung.

🍽 Gaumenfreuden: Genießen Sie die einzigartige Mischung aus regionaler und internationaler Küche. Die berühmten Aachener Printen sind ein absolutes Muss für Naschkatzen!

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